Als ich zum ersten Mal mit einer Pinzette in Berührung kam, war ich ca. 8 Jahre alt. Ich hatte mir einen Holzspan in den Finger gerammt und meine Mutter versuchte, diesen Span mittels einer Pinzette zu entfernen. Nun, es gibt auch erfreulichere Momente in denen man auf eine Pinzette angewiesen ist.

Prinzipiell gibt es gerade, gebogene, abgewinkelte, antimagnetische, schneidende, säurefeste und festhaltende (für Kugeln) Pinzetten. Das Material kann aus Metall, Kunststoff, Keramik oder glasfaserverstärkter Kunststoff bestehen.

Die Briefmarkensammler (Philatelisten) zum Beispiel, verwenden zum Bewegen Ihrer wertvollen Marken ganz spezielle, am Kopf meistens flache und gratfreie Pinzetten. Grund hierfür ist, dass die kleinen Papierstückchen nicht mit dem Handschweiß oder Schmutz auf den Händen in Berührung kommen. Auch das Abknicken der Briefmarkenzähne wird dadurch verhindert.

In der Chirurgie verwendt man Pinzetten, welche am Kopf spitz und griffig sind, um Fäden und Tupfer sowie anderes Operations-Material effizient handhaben zu können.

Auch in der Schmuckindustrie (Kettenmachern und Edelsteinexperten) sieht man die Pinzette. Man will vereinzeln und auf kleine Körper sicher zugreifen können.

In der Elektronikindustrie werden ebenso Pinzetten gebraucht. Man stelle sich nur die kleinen und kleinsten Bauelemente vor, welche man ohne Pinzette überhaupt nicht positionieren könnte.

Im Bleisatz verwendet man ebenso Pinzette um die einzelnen Lettern an den richtigen Platz zu bekommen.

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