Es klingt interessant, wenn ein Politiker von sich reden macht, indem er die Kinder in der Schule in einem speziellen Fach auf den richtigen Umgang mit dem Internet vorbereiten möchte. So geschehen im Saarland, wo der Ministerpräsident ein zeitlich befristetes Fach zur Internetaufklärung einführen möchte.
Als real existierender Mensch mit einer Familie und Kindern, wovon eins schulpflichtig ist, frage ich dabei natürlich nach der Realitätsnähe.
Spielen etwa politische Beweggründe eine Rolle bei diesem Vorstoß? Ist nicht bald Wahl und wäre es da nicht sinnvoll, wenn sich ein Politiker für moderne Bildung einsetzt?
Fakt ist doch, dass das Internet bereits heute Bestandteil in vielen Fächern ist. Bereits in der Grundschule lernen die Kinder, mit dem Computer und dem Internet umzugehen. Wie sollte denn der Unterricht zum Thema Aufklärung zu Gefahren des Internets aussehen? Soll den Schülern gezeigt werden, wie diese in Communitys Profile anlegen und welche Daten sie hinterlegen? Wie möchte man beispielsweise über den richtigen Umgang mit Bankdaten umgehen?
Halten wir fest: Die Wahl steht vor der Tür und die Politiker müssen für sich und ihre Partei werben, egal durch welche unsinnigen Vorschläge, oder hat der Vorschlag von Herrn Müller doch einen Sinn?

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