Sie sind beliebt, praktisch und sie sind im Alltag das, was man als unerlässlich bezeichnen kann – Strümpfe gehören schon längst zu den Kleidungsstücken, die man nicht missen möchte. Doch obwohl sie täglich aus verschiedenen Anlässen zur Hand genommen werden, wagen nur wenige den Blick hinter die Kulissen. Strümpfe werden heute in verschiedenen Formen und mit unterschiedlichen Merkmalen angeboten. Unterschiede zwischen den Ausführungen lassen sich sowohl bei den Designs als auch bei den Materialien erkennen. In den vergangenen Jahren haben sehr unterschiedliche Materialien den Einzug in die Strumpfherstellung gemeistert. Doch auch echte Klassiker finden noch heute Anwendung. Strümpfe wurden ursprünglich aus Seide gefertigt. Bis heute gibt es Modelle aus diesem Material. Überwiegend wird jedoch auf andere Naturfasern zurückgegriffen.
So haben sich Baumwolle und Wolle als Materialien für Strümpfe durchsetzen können. Durch Materialmischungen versuchen Hersteller die Eigenschaften der jeweiligen Modelle zu verbessern. Um einen besseren Formschluss zu erreichen, ist die Einbindung von Elasthan üblich. Dabei ist der Elasthan-Anteil in der Regel nicht höher als 3 Prozent. In vielen Bereichen kommen heute Strümpfe aus Mischgeweben zum Einsatz. Sie haben sich als Funktionssocken im Sportbereich durchsetzen können und verfügen über einen Chemiefaseranteil. Dieser liegt bei 30 oder 40 Prozent. Bei einzelnen Angeboten ist der Chemiefaseranteil auch wesentlich höher. Im Vergleich dazu bieten Strümpfe aus Naturmaterialien bessere fußklimatische Eigenschaften.